Was macht denn der Vorstand? (Teil 2)

2. Mai 2021

Im Vorstand der CDU Cronenberg werden die Weichen gestellt, wohin es mit der lokalen Parteiarbeit zukünftig gehen soll. Dazu gehört nicht einfach nur das Fassen von Beschlüssen – wäre ja auch zu einfach – sondern das Umwerben der Mitglieder, die diese Ziele ja mit vertreten sollten und im besten Fall sogar mitarbeiten. Kommunale Parteiarbeit ist eine Gemeinschaftsleistung.

Demokratie kann grade an der Basis, also in den Stadtbezirksverbänden, am Besten miterlebt und somit gestaltet werden. Hier kommt es auf jeden Einzelnen an – und somit kann jede einzelne Stimme auch gewichtend wirksam werden.

Die Führungsriege innerhalb des Vorstandes

Innerhalb des Vorstandes hat jede Stimme das gleiche Gewicht und Recht gehört zu werden. Und dennoch gibt es da einen Vorsitzenden, der dem Vorstand vorsitzen darf. Nach dem Prinzip des “Primus inter pares” (d.h. der Erste von mehreren im Rang auf der gleichen Stufe stehenden Personen) vertritt der Vorsitzende mit seinen beiden Stellvertretern die Partei nach innen und außen.

Gestärkt und erweitert wird das Team dann auch von einer Schriftführerin. Dieses Amt hat kommissarisch Isabelle von Wenczowsky übernommen, die hier auch als Vertreterin des weiblichen Geschlechtes sich gut einbringt und in diesem Ehrenamt einen wertvollen Beitarg leistet.

Isabelle von Wenczowsky, Schriftführerin (komm.)

Als weitere Mitglieder sind aktuell noch zu nennen die Beisitzer, die durch ihre Fachexpertisen und Erfahrung die Enscheidungsfindung unterfüttern und mitwirken, unser Zusammensein in Cronenberg mit zu gestalten.

Satzungsgemäß findet die Wahl des Vorstandes regelmäßig statt, was in einer Präsenzmitgliederversammlung abgehalten werden soll. Leider läßt uns die aktuelle Lage hier keine Chance, diese Präsenz sicher zu gewähren – oder der Aufwand und die Kosten ständen in keinem Verhältnis. Doch wir sind zuversichtlich, diesen Mangel noch im Laufe dieses Jahres wieder auszugleichen und die Lücken in den Reihen auch zu schließen.

Politische Arbeit kann durchaus Spaß machen. Sie ist nicht nur schön, es bedeutet auch Arbeit und manchmal auch Kampf gegen “Windmühlen”, doch eines steht fest: Wir tun es für unsere Heimat. Für Menschen, die nebenan wohnen und die wir kennen. Wir sind dem “C” (für Christlich) durchaus bewußt verbunden und leben das “D” (für Demokratie) an der Basis als letzte Volkspartei selbstbewußt und ein wenig auch mit Stolz.

Die Gabe und Aufgabe der Partei

Aus dem “Pool” der Parteimitglieder rekrutieren sich letztendlich auch die Mandatsträger, die in den periodischen Wahlen öffentlich aufgestellt und gewählt werden. Namentlich stellen diese die CDU-Fraktion innerhalb der Bezirksvertretung (dem sog. Stadtteilparlament), die Sprachrohr und Entscheidungsorgan für die regionalen Belange innerhalb Cronenbergs zuständig sind.

Außerdem gewählt werden für die beiden Wahlkreise Cronenbergs auch die Vertreter für den Wuppertaler Stadtrat. Diese vertreten die Interessen der Cronenberger im “Konzert” des Rates und sorgen für eine Stimme dort. Hier stehen aktuell Rainer Spiecker (für den Wahlkreis Nord) und Holger Reich (für den Wahlkreis Süd) im Wettstreit und engagieren sich in enger Abstimmung mit den Parteivertretern und der Fraktion innerhalb der Bezirksvertretung, um hörbar mit einer Stimme zu sprechen.

Cronenberg ist l(i)ebenswert!

Dieses Motto treibt uns an und wir tun alles, um dies zu fördern und zu erhalten. Nur gemeinsam sind wir stark.

Nachwort

Wer jetzt mitgezählt hat, der wird sicherlich etwas bemerken 😉

Im § 25 der Satzung der CDU Wuppertal heißt es:

(1) Dem Stadtbezirksverbandsvorstand gehören an:

  1. der Vorsitzende, 2. zwei stellvertretende Vorsitzende, 3. ein Schriftführer,
  2. der Mitgliederbeauftragte,
  3. der/die Bezirksbürgermeister/in bzw. der/die stellvertretende Bezirksbürgermeister/in, soweit sie der
    CDU angehören,
  4. der/die Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksvertretung,
  5. vier Beisitzer
    Darüber hinaus bleibt es dem Vorstand vorbehalten, weitere Gäste zu Vorstandssitzungen einzuladen.

😉

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