Im Vorstand der CDU Cronenberg werden die Weichen gestellt, wohin es mit der lokalen Parteiarbeit zukünftig gehen soll. Dazu gehört nicht einfach nur das Fassen von Beschlüssen – wäre ja auch zu einfach – sondern das Umwerben der Mitglieder, die diese Ziele ja mit vertreten sollten und im besten Fall sogar mitarbeiten. Kommunale Parteiarbeit ist eine Gemeinschaftsleistung.

Demokratie kann grade an der Basis, also in den Stadtbezirksverbänden, am Besten miterlebt und somit gestaltet werden. Hier kommt es auf jeden Einzelnen an – und somit kann jede einzelne Stimme auch gewichtend wirksam werden.

Die Führungsriege innerhalb des Vorstandes

Innerhalb des Vorstandes hat jede Stimme das gleiche Gewicht und Recht gehört zu werden. Und dennoch gibt es da einen Vorsitzenden, der dem Vorstand vorsitzen darf. Nach dem Prinzip des “Primus inter pares” (d.h. der Erste von mehreren im Rang auf der gleichen Stufe stehenden Personen) vertritt der Vorsitzende mit seinen beiden Stellvertretern die Partei nach innen und außen.

Gestärkt und erweitert wird das Team dann auch von einer Schriftführerin. Dieses Amt hat kommissarisch Isabelle von Wenczowsky übernommen, die hier auch als Vertreterin des weiblichen Geschlechtes sich gut einbringt und in diesem Ehrenamt einen wertvollen Beitarg leistet.

Isabelle von Wenczowsky, Schriftführerin (komm.)

Als weitere Mitglieder sind aktuell noch zu nennen die Beisitzer, die durch ihre Fachexpertisen und Erfahrung die Enscheidungsfindung unterfüttern und mitwirken, unser Zusammensein in Cronenberg mit zu gestalten.

Satzungsgemäß findet die Wahl des Vorstandes regelmäßig statt, was in einer Präsenzmitgliederversammlung abgehalten werden soll. Leider läßt uns die aktuelle Lage hier keine Chance, diese Präsenz sicher zu gewähren – oder der Aufwand und die Kosten ständen in keinem Verhältnis. Doch wir sind zuversichtlich, diesen Mangel noch im Laufe dieses Jahres wieder auszugleichen und die Lücken in den Reihen auch zu schließen.

Politische Arbeit kann durchaus Spaß machen. Sie ist nicht nur schön, es bedeutet auch Arbeit und manchmal auch Kampf gegen “Windmühlen”, doch eines steht fest: Wir tun es für unsere Heimat. Für Menschen, die nebenan wohnen und die wir kennen. Wir sind dem “C” (für Christlich) durchaus bewußt verbunden und leben das “D” (für Demokratie) an der Basis als letzte Volkspartei selbstbewußt und ein wenig auch mit Stolz.

Die Gabe und Aufgabe der Partei

Aus dem “Pool” der Parteimitglieder rekrutieren sich letztendlich auch die Mandatsträger, die in den periodischen Wahlen öffentlich aufgestellt und gewählt werden. Namentlich stellen diese die CDU-Fraktion innerhalb der Bezirksvertretung (dem sog. Stadtteilparlament), die Sprachrohr und Entscheidungsorgan für die regionalen Belange innerhalb Cronenbergs zuständig sind.

Außerdem gewählt werden für die beiden Wahlkreise Cronenbergs auch die Vertreter für den Wuppertaler Stadtrat. Diese vertreten die Interessen der Cronenberger im “Konzert” des Rates und sorgen für eine Stimme dort. Hier stehen aktuell Rainer Spiecker (für den Wahlkreis Nord) und Holger Reich (für den Wahlkreis Süd) im Wettstreit und engagieren sich in enger Abstimmung mit den Parteivertretern und der Fraktion innerhalb der Bezirksvertretung, um hörbar mit einer Stimme zu sprechen.

Cronenberg ist l(i)ebenswert!

Dieses Motto treibt uns an und wir tun alles, um dies zu fördern und zu erhalten. Nur gemeinsam sind wir stark.

Nachwort

Wer jetzt mitgezählt hat, der wird sicherlich etwas bemerken 😉

Im § 25 der Satzung der CDU Wuppertal heißt es:

(1) Dem Stadtbezirksverbandsvorstand gehören an:

  1. der Vorsitzende, 2. zwei stellvertretende Vorsitzende, 3. ein Schriftführer,
  2. der Mitgliederbeauftragte,
  3. der/die Bezirksbürgermeister/in bzw. der/die stellvertretende Bezirksbürgermeister/in, soweit sie der
    CDU angehören,
  4. der/die Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksvertretung,
  5. vier Beisitzer
    Darüber hinaus bleibt es dem Vorstand vorbehalten, weitere Gäste zu Vorstandssitzungen einzuladen.

😉

“Unter einem Jubiläum (lateinisch annus jubilaeus „Jubeljahr“; Plural: Jubiläen) versteht man eine Erinnerungsfeier bei der Wiederkehr eines besonderen Datums. Es leitet sich ursprünglich aus dem alttestamentlichen „Jubeljahr“ (auf Hebräisch „Yovel“) her.” soweit Wikipedia.

Und zu jubeln haben wir tatsächlich mehr als genug. Immerhin hat unser Mitglied Michael-Georg von Wenczowsky seit einem halben Jahrhundert die Politik für uns Cronenberger nicht unwesentlich mitgestaltet. In 50 Jahren kann so unendlich viel geschehen. Schauen wir uns doch einige Stationen eines bewegten Lebens einmal an. Genau genommen sind es ja schon 51 Jahre, was unserer Freude aber keinen Abbruch macht.

1959 begann also ein hoffnungsvolelr, junger Mann seine Lehre als Schornsteinfeger, die er dann auch 1962 mit der Gesellenprüfung abschließen konnte. Lehrjahre sind keine Herrenjahre, doch mit Fleiß und Beharrlichkeit schaffte man es 1967 die Meisterprüfung abzulegen. Eine wichtige Grundlage für die spätere Tätigkeit als Bezirksschornsteinfeger war gelegt. Mit Brand und Feuer war und ist sein Leben schon immer eng verbunden gewesen. Die logische Verknüpfung mit der örtlichen Feuerwehr war hier somit schon recht früh entstanden. Auch hier war Michael-G. von Wenczowsky ausgesprochen eifrig, was eine Vielzahl an Ehrungen überaus deutlichen machen. Nicht zuletzt das Feuerwehrehrenkreuz in Silber (1979) und Gold (1983) und noch viele andere Auszeichnungen geben beredtes Zeugnis über einen Mann, dessen Herz für seine Mitmenschen brennt.

Zurecht wurde ihm darum auch das Bundesverdienstkreuz am Bande 1989 verliehen. Die große Politik hat einen engagierten Feuerwehrmann und Lokalpolitiker geehrt.

Das Bundesverdienstkreuz am Bande

Wollen wir doch auch noch einen Blick auf das politische Wirken werfen. Man könnte ja sicherlich Bücher schreiben, doch ein paar Eckpunkte sollen doch an dieser Stelle angeführt werden. Nur einfach Mitglied sein, war nie genug und so zog er 1974 bereits in die Bezirksvertretung Cronenberg ein, wo er bis heute, bis auf eine kurze Unterbrechung, bis heute aktiv mitarbeitete. Fünf Jahre später dann kam auch gleich der Einzug in den Rat der Stadt Wuppertal. Von 1979 bis 1999 wurde die Geschicke unserer Heimatstadt durch von Wenczowsky mitgestaltet.

Doch nicht alleine durch seine Mandate, sondern auch die aktive Parteiarbeit an der Basis bestimmten von jeher sein Handeln. Und so kam die Vorstandsarbeit “em Dorp” auch nicht zu kurz. Der Name von Wenczowsky kam tatsächlich in jeden Haushalt. Politisch oder dienstlich war der robuste Mann mit dem Oberlippenbart bekann, wie der viel zitierte “bunte Hund”.

Das halbe Jahrhundert war aber nur ein kleiner Teil eines immer noch aktiven Weges in der Lokalpolitik. Auch heute noch sitzt Michael-G. von Wenczowksy im Vorstand der CDU Cronenberg als Stellvertretender Vorsitzender und diskutiert hier leidenschaftlich mit. In zähem Ringen um die beste Lösung kann man mit ihm trefflich streiten und am Ende zählt nur eines: Es geht um unser aller Cronenberg und seine CDU, die sich einmischt. Wir Cronenberger wollen unser Leben selbst gestalten und weiterhin dem Beispiel eines einsatzfreudigen und leidenschaftlichen “Parteisoldaten” folgen.

Mit ganzem Herzen und Gottvertrauen sollen die nächsten Jahre auch weiterhin gesund und zuversichtlich werden. Die CDU Cronenberg darf sich glücklich schätzen für Männer und Frauen, die ihre Freizeit zum Wohle der Ortes einsetzen und das Feld nicht Opportunisten und destruktiven Kräften überlassen. Politik ist ein schwieriges Geschäft, doch offensichtlich macht es auch eine Menge Freude, wie man aus den letzten 50 Jahren eines Michael.-G. von Wenczowsky ablesen kann.

Gott sei gedankt für solche Menschen.

Vielleicht hast du dich ja bereits für eine Parteimitgliedschaft entschieden. Vielleicht sogar für eine in der CDU? Die Gründe für deine Mitgliedschaft sind sicherlich sehr unterschiedlich und vielschichtig. Nicht jeder sucht eine Karriere und möchte Bundeskanzler/in werden. Doch wer so alles Politik “macht” und wer dazu gehört, möchtest du doch schon wissen? Dann laß dich überraschen, wer hier alles mitwirkt.

Wer gehört denn alles zur Politik?

Wie es sich gehört hat auch die CDU Cronenberg als Unterorganisation der CDU Wuppertal eine Struktur und Vorschriften. Demnach wählen also die Mitglieder gemeinsam einen Vorstand, der dem Ganzen vorsteht.

Der Vorstand besteht aus einer bunt gemischten Gruppe von 18 Jahren bis 79 Jahren, vom Stundenten bis Pensionär, Männer und (Gott sei Dank auch) Frauen sind nahezu alle Gruppen vertreten. Aktuell besteht der Vorstand aus dem Vorsitzenden, zwei Stellvertretern, einem Mitgliederbeauftragten, einer Schriftführerin, einer/m Kassenwart/in (Position ist offen) und mehreren Beisitzern. (Übrigens ist hier ausdrücklich auch großer Wert auf Frauenpower gelegt. Wir wünschen uns konkret mehr Frauen und auch jüngere Leute, die sich auch hier einbringen wollen! Sprecht doch einfach den Vorsitzenden/Mitgliederbeauftragten einmal an.)

Wer sich die amtierenden Vorstandsmitglieder einmal anschauen möchte, der findet HIER ein Kurzportrait.

Was macht man denn so in der Politik?

So ein Amt kann sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Nicht jeder kann seine ganze Freizeit damit verbringen sich politisch zu engagieren. Mehrfachbelastungen (Beruf/Haushalt/Kinder/Familie/Freundeskreis) und auch Hobbies fordern ihr Recht und gehören zu einem gut austarierten Work-Life-Balance-Gefüge. Und so findet jeder seinen Platz auch in der politischen Landschaft.

So die Beisitzer

Beisitzer zu sein kann ja nicht so schwierig sein? Man muß ja nur sitzen können (Spaß!). Als Beisitzer ist man ein mitspracheberechtigtes und voll stimmberechtigtes Mitglied im Vorstand. Jedes Mitglied hat dort auch nur EINE Stimme, auch wenn es im Einzelfall manchmal mehrere Ämter inne hat (Ämterhäufung ist aber nicht sinnvoll und gewünscht!). Hinter dem Begriff “Beisitzer” verbergen sich manchmal sogar Spezialkenntnisse und Aufgaben, wie z.B. aktuell bei dem Beisitzer Alexej Hundt (18), der sich der Thematik der “CDU Cronenberg in den sozialen Medien” angenommen hat. Das Internet wird auch außerhalb von Corona mehr und mehr zu einem wichtigen Betätigungsfeld für die Politik. Hier stellen wir uns gerne und glänzen durch zunehmende Bürgernähe und Professionalität.

Alexej Hundt (18) engagiert sich in sozialen Netzwerken und Internet

Andere Beisitzer glänzen hier durch ihre Lebenserfahrung und/oder politische Erfahrung. Hintergrundwissen zu Vorgängen und Personen sind unser großes Kapital, denn am Ende dienen wir den Menschen. So sind wir dankbar für jeden Einzelnen.

Schnöder Mammon auch in der Politik?

Ja, auch in den Politik wird Geld benötigt und muß von daher sehr aufmerksam und sorgfältig bewahrt werden. darum gehört das Amt des Kassenwartes unbedingt in den Vorstand. Kaufmännische Vorgänge müssen transaprent sein und jederzeit rechenschaftsfähig geführt werden. Die Aufgabe übernahm bis 12.2020 Ursula Pearson, die hier mit großem Fleiß und Treue die Bücher und Konten beaufsichtigt und geführt hat. Wer sich dieser Aufgabe verschreibt, der sucht i.d.R. nicht das große Rampenlicht und ist mit Gaben der Genauigkeit und Sorgfalt gesegnet, die wir in der Arbeit dringend benötigen.

Ursula (Ulla) Pearson war bis zum Jahreswechsel für die Kasse verantwortlich

Wahlkamp, Werbung und Verbrauchsmaterialien wollen nicht nur bestellt, sondern auch termingerecht bezahlt und verbucht werden. Wir würden uns hier über eine/n Nachfolger/in freuen.

Ist ein Mitgliederbeauftragter notwendig?

Jahrelang gab es diese Funktion nicht und man dachte auch nicht daran, diese einzuführen. Doch mittlerweile ist ein Mitgliederbeauftragter ein fester Bestandteil eines jeden Vorstandes in der CDU. Vom kleinsten Stadtbezirksverband bis zur “großen” CDU ist ein Mitgliederbeauftrgeter ein festes Mitglied des Vorstandes. Er bekommt sogar in jeder Sitzung einen eigenen Tagesordnungspunkt für seine Anliegen. Denn unsere Mitglieder sind uns wichtig. dazu gehören nicht nur die alljährlichen geburtstagsgrüße, sondern viele Einzelaufgaben der Beziehungspflege untereinander und zueinander. Natürlich kann und soll er nicht zu jedem Einzelnen “best Buddy” sein, doch das Beziehungsgeflecht untereinander zu pflegen und zu hegen ist schon wesentlicher Bestandteil seiner Aufgaben. Neumitglieder sollen begrüßt und mit offenen Armen willkommen geheißen werden. Parteimitglieder kennen sich und bilden unsere Gemeinschaft.

  • Fortsetzung folgt