Als Cronenberg noch eigene Stadtrechte hatte, wurde das Gebäude 1909/10 in der Berghauser Straße. Im Zuge der Gebietsreform 1929 und Gründung der Stadt Wuppertal ging das Eigentum dann auf die Stadt Wuppertal über.

Nicht wenige Schüler drückten hier die Schulbank und wurden hier auf das Berufsleben vorbereitet. So manch eine Anekdote kann hierzu wohl erzählt werden. Den Bau als historisch zu bezeichnen ist sicherlich nicht unpassend.

Doch nun steht das Gebäude leider leer. Als Schule wird es nicht mehr genutzt und an Folgenutzungen gibt es wenig. Eine zeitlang traf sich dort noch die Bezirksvertretung, doch heute steht der Bau nicht nur leer – er verfällt mangels Pflege zunehmend. Und zufällig denken Einige an Abriß oder Verkauf (oder Beides). Doch der Denkmalschutz steht u.a. dagegen. Das öffentliche Interesse ist hier zu groß.

Wie kann die Zukunft aussehen?

Pläne sehen nun vor, hier die Freiwillige Feuerwehr Cronenberg unterzubringen. Grundsätzlich ein löblicher Plan. Die zentrale Lage wäre denkbar geeignet, um die Einsätze der Helfer zu sichern und möglichst gute Abdeckung der Versorgung zu gewährleisten. Geht es bei den meisten Einsätzen nicht nur um Leib und Leben, sondern es zählen oftmals Sekunden. Sind die Freiwilligen doch nicht selten die Ersten vor Ort.

Gut wäre es, um nicht zu sagen dringend erforderlich, wenn ein Teil der Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus wohnen könnten. In der Kemmannstraße hat dies bereits hervorrragend funktioniert und dieses Konzept hat deutschlandweit für Aufsehen gesorgt.

Doch für Wohungen hat die Stadtverwaltung kein Verständnis. Mit der Begründung “Wohnungen seien keine Pflichtaufgabe der Stadt” wird diese Version des Umbaues rigoros abgelehnt, was natürlich zu reichich Verärgerung führt. Geht es doch nicht um ein Geschenk an die Feuerwehrleute, sondern um ein Verbesserung bzw. Beibehaltung der Einsatzzeiten.

Immerhin hatte der ehemalige Oberbürgermeister Mucke versprochen, hier zumindest Gespräche (Bürger Workshop) zur Nutzung des Gebäudes einzuleiten. Leider haben sich diese Gespräche verzögert und dann dank Corona auch erstmal erübrigt. Hier sehen wir allerdings den neuen Oberbürgermeister in der Pflicht. Die Sicherheit seiner Bürger sollte ihm ein Herzensanliegen sein und so zählen wir als CDU hier auf tatkräftige Unterstützung “von oben”.

Möglichkeiten der Nutzung

Eine Nutzungsvariante wäre der Umbau zu Büroräumen. Auch die Nutzung durch das dringend benötigte Bürgerbüro wäre denkbar. Einige Verwaltungsaufgaben wären wirklich besser hier in Cronenberg platziert, als im fernen (immerhin knapp 10 km ein Weg mit dem Rad) Barmen.

Wollen wir den Ortskern planen, dann wäre dieses Schulgebäude sicherlich ein wesentlicher Bestandtteil, um dem Ortskern weiterhin Leben einzuhauchen. Handel und Verwaltung soll weitgehend vor Ort stattfinden können, was einer erweiterten Digitalisierung keinesweg entgegen steht. So manch eine Dienstleistung kann digital angestoßen werden und muß dann doch im “Real life” abgeschlossen werden.

Wir als CDU fordern hier mit Nachdruck, die Freiwillige Feuerwehr Cronenberg auch mit Wohnungen auszustatten, um die Sicherheit der Bürger in ganz Cronenberg zu gewährleisten. Sich hier aus der Verantwortung zu ziehen wäre ein Unding. Eine Planung mit Wohnungen muß dringend zur Pflichtaufgabe gemacht werden.

Kaum ein Grußwort in dem man nicht auf die Coronalage und die damit verbindenen Schwierigkeiten hingewiesen wird. Seit März 2020 ist die Welt nicht mehr so, wie sie mal war. Jedermann muß sich auf ein neues Lebensgefühl einstellen. Doch ist das nicht wirklich so neu. Hat die Menschheit nicht schon vielfach derartige Ereignisse ertragen und letztendlich besiegt oder zumindest überwunden?

Darum möchten wir unser Hauptaugenmerk auf die vernünftige und zukunftssichere Gestaltung richten und mitwirken, unseren Alltag weiterhin zu formen und ordnen. Mit Gottvertrauen und Tatkraft wollen wir auch 2021 nach vorne schauen. Auf uns darf man sich einlassen und das uns geschenkte Vertrauen soll nicht enttäuscht werden.

Foto: Wupperfotografie 2020

Und so werden wir auch in diesem Jahr mit unseren gewählten Mandatsträgern in der Bezirksvertretung Cronenberg uns einmischen, wenn es um Themen geht, wie die anstehende Ortstkernplanung Cronenberg, die dringende Einrichtung der neuen Feuerwache in der Berghauserstraße samt Wohnungsangebot für die Freiwillige Feuerwehr, Pflege und Förderung von Bildungseinrichtungen und Vereinsleben und vielem mehr. Die Bezirksvertreter Günter Gross, Michael-G. von Wenczowsky, Dr. Klaus Ditgens und Bernd Budt sind hier mit großem Engagement und Einsatz für uns alle aktiv. Gerne wird auch zu den regelmäßigen Treffen der Bezirksvertretung eingeladen. Hier erlebt man Lokalpolitik an der Basis live.

In Richtung Stadtrat ist unser schöner Stadtteil ebenfalls gut aufgestellt. Gleich mit zwei Stadtverordneten, Rainer Spiecker und Holger Reich, werden die Interessen Cronenbergs im Rat vertreten. Hervorzuheben sind die Mitgliedschaften in diversen Ausschüssen, wie Verkehrsausschuß, Ausschuß für Sicherheit und Ordnung, Ausschuß für Familie und Soziales und einigem mehr. Daß wir mit Rainer Spiecker gar einen eigenen Bürgermeister stellen konnten, ist hier eine wirklich erfreuliche Möglichkeit, die Stadt und Cronenberg zu repräsentieren.

Daß sich trotz Corona immer wieder neue Mitglieder der Parteiarbeit zuwenden ist hier eine wirklich erfreuliche Nachricht. Sind die Anforderungen an Familie und Beruf doch in den letzten Jahren nicht geringer geworden, so ist das Engagement und Interesse nicht hoch genug zu bewerten. Wir erfreuen uns hier eines erfrischenden Miteinanders. Wenn Sie beim Lesen dieser Zeilen Interesse verspüren, dann reicht eine kurze Email oder ein Anruf, um weitere Fragen zu besprechen 😉 .

Leider sind die üblichen Treffen, Stammtische oder Arbeitskreise in den gewohnten Bahnen noch nicht möglich, doch suchen und finden wir immer wieder Möglichkeiten, hier z.B. digital per Videokonferenzen uns zu sehen und zu besprechen.

Für den Bereich Internet und Social Media hat sich ein kleines Team rund um unser Vorstandsmitglied Alexej Hundt gefunden, welches diesen wichtigen Teil zukünfig “bedienen” wird, so daß wir auch digitale Medien zeitgemäß nutzen können. Unsere Arbeit soll transparent und zeitgemäß sein und sich an den modernen Anforderungen messen lassen können. Hier gibt es noch viel zu entdecken und zu tun.

Bis auf Weiteres werden auch die Telefontermine für das Bürgergespräch weiterhin angeboten. Bürgernnähe und Dialog gehören auch 2021 zu den CDU-Cronenberger Attributen. Cronenberg ist l(i)ebeneswert und soll es auch bleiben.

Darum schauen wir zuversichtlich nach vorne und wünschen

ein gutes und gesegnetes Jahr 2021

Holger Reich und der Vorstand