Mit dem Beginn der Pandemie gab es eine Begründung für die Schließung des Bürgerbüros in Cronenberg. Nun gab es aber doch einige Fragen von Bürgern, die diese Einsparung sehr bedauerten und es werden Stimmen laut, die wieder die Einrichtung einer Bürgerbüros fordern. Handelt es sich hier um Einzelfälle? wie die Verwaltung es meint oder besteht tatsächlich ein Bedarf? Dieser >Frage wollen wir gerne nachgehen.

Dabei geht es nicht unbedingt um eine dauerhafte Einrichtung, sondern es würde reichen, wenn es einen verläßlichen Wochentag gäbe, wo hier Bürger die Dienstleistung der Stadt in Anspruch nehmen könnten.

Für uns zählt der Bürgerwille

Darum möchte die CDU in Cronenberg erfragen, wie groß der Bedarf nun wirklich ist – oder die Bürger doch gerne nach Barmen oder in andere Stadtteile pendeln würden.

Wir stellen diese Frage auf verschiedenen Kanälen und fassen die Ergebnisse dann anschließend zusammen.

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Ja, ich benötige ein Bürgerbüro in Cronenberg

Braucht Cronenberg ein Bürgerbüro?
Holger Reich

Im Vorstand der CDU Cronenberg ist Holger Reich als Vorsitzender der „Primus inter Pares“ (der Erste unter Gleichen). Geboren 1959 im schönen Witten/Ruhr trieb ihn sein Lebenslauf quer durch die Republik. 8 Jahre Militär waren da 1977 nur der Anfang. Berufliche Stationen waren vielfältig, doch drehte sich der Fokus fast immer um den Menschen.

Selbst in der Telekommunikationsbranche trieb ihn immer ein lösungsorientierter Ansatz an, was Kunden zu honorieren wußten und sein letzter Arbeitgeber bis 2020 sicherlich ebenso sah – immerhin war die Verbindung über 20 Jahre lang erfolgreich.

Anfang 2018 entschied er sich dann zu einer Mitgliedschaft in der CDU. Ausschlaggebend waren die Mitglieder vor Ort, die in lebhaften Stammtischgesprächen – aber auch abseits von offiziellen Terminen – hier einen attraktiven Wirkungskreis versprachen.

Nach ersten Schritten als Beisitzer und dann Mitgliederbeauftragter hatte er dann seine Wirkungsstätte gefunden. Leider kam dann eine gesundheitliche Zäsur im März 2020 dazwischen. Doch im Mai 2020 rief ihn der Vorstand, ein wenig spontan, zur Hilfe und setzte ihn zum Kommissarischen Vorsitzenden ein. Und so „ganz nebenbei“ ergab sich dann auch in Folge noch das Mandat des Stadtverordneten im Rat der Stadt Wuppertal, was nur möglich war, da Reich im Dezember 2020 Abschied nahm vom seinem Berufsleben.

Am 13. September 2020 wurde er über sein Direktmandat in den Rat der Stadt Wuppertal gewählt und bekam so sein Geburtstagsgeschenk von den Wählern Cronenbergs.

„Beides zusammen (Beruf und Mandat) hätte ich nicht annähernd so ausfüllen können, wie ich es für richtig halte“.

Privat ruht der studierte Theologe und Telekommunikationstechniker in seiner Familie, die mit seiner Frau Michaela drei Kinder hervorgebracht hat und aktuell mit immerhin fünf Enkeln beschenkt worden ist.

Für Hobby bleibt wenig Zeit. Fotografie und Segeln werden viel zu wenig beachtet, da viele Fähigkeiten im politischen Umfeld nützlich sind und Freude machen.

„Für mich ist politische Arbeit zuerst einmal die Arbeit mit und an Menschen. Da kommt vielleicht auch der Seelsorger in mir durch, doch ist es mein Ziel, die Menschen in meinem Wirkungskreis zu befähigen, dem Gemeinwohl zu dienen und dabei möglichst gut sich selbst zu entwickeln zu entfalten. Jeder kann hier nützlich sein und ein stückweit diese Welt besser oder schöner zu machen. Motor für diese Haltung ist das christliche Welt- und Menschenbild.“

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Kinderspielplatz Unterkirchen

In diesem Bewußsein geht die CDU Cronenberg auch konsequent ihren Weg weiter. Besonderes Augenmertk richten wir von jeher auf das Miteinander der Generationen. Sicherlich auch ein Faktor für unseren kommunalen Erfolg.

Nicht ganz neu, doch durchaus reaktiviert ist der Fokus auf unsere Kinder und Jugend. Hatten und haben diese doch nicht nur durch Corona das Nachsehen gehabt. Die dauerhafte Unsicherheit, mit Maske oder ohne, Präsenzunterricht oder Homeschooling und noch zahllose weitere Beschränkungen haben doch die Kindheit und Jugend über 1,5 Jahre lang deutlich geprägt.

Und genau da setzet die CDU Cronenberg erneut an. Die Bedürfnisse der Jugend müssen mehr in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gestellt werden. Aus diesem Grunde hat sich der Vorstand der CDU Cronenberg auf dieses Themenfeld erneut verständigt und sich der Herausforderung gestellt.

Dieser neue „Spirit“ zeigt sich sicherlich in den anstehenden Vorstandswahlen und wird sich in der Parteiarbeit ebenso niederlegen, wie in der Fraktionsarbeit in der Bezirksvertretung und letztendlich auch dem Wirken der beiden CDU Stadtverordneten im Rat der Stadt Wuppertal.

Sozusagen der „kleine Startschuß“ war heute am 23.10.2021 die Besichtigung der Cronenberger Spielplätze und der Arbeitseinsatz am Spielplatz Unterkirchen (im Durchgang neben ALDI und REWE).

Dort fanden sich einige Mitglieder der CDU Cronenberg spontan zusammen, um den Spielplatz Unterkirchen in Augenschein zu nehmen und mal eben dort anzupacken, wo es ging. Müll inform von Flaschen, Verpackungsmaterial aller Art und sonstiger Unrat wurde kurzerhand in Säcke gepackt und ein wenig für die Optik getan.

Schnell war klar, daß hier mehr geschehen muß und und fachkundige Hände gefragt sind. Der Presse entnahmen wir in den letzten Tagen, daß zahlreiche Spielplätze von der Wuppertaler Verwaltung ins Visier genommen werden. Dies wird von uns ausdrücklich begrüßt und freut uns sehr. Größer wäre die Freunde, wenn möglichst alle und auch Cronenberger Kinderspielplätze dort vermehrt Beachtung fänden. Frische Luft, geeignetes Wetter und ein sicherer Ort zum Toben und Spielen sollten unsere Kinder allemal finden können.

Hier möchte die CDU Cronenberg gemeinsam mit der Wuppertaler Verwaltung sehenden Auges und Zupackend die Rahmenbedingungen schaffen und alles menschenmögliche tun.

Tatkräftige Mitglieder im Einsatz für Cronenberg (vlnr: Alex Hundt, Günter Groß, Holger Reich)

Gerne werden wir die Verwaltung bei der Mängelbeseitigung im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen, um hier gemeinsam am Bild Cronenberg zu arbeiten.

Ein herzliches Dankeschön auch an die Hinweise aus der Bevölkerung, die sich hier an uns gewandt hatten.

Jürgen Hardt in den Bundestag

Cronenberger haben Grund zur Freude

Die Bundestagswahlen waren diesmal ein spannendes Rennen und haben für ein kompliziertes Ergebnis gesorgt. Die Cronenberger CDU nahm dies Ergebnis sportlich auf und als Herausforderung, sich für die Zukunft noch besser und damit bürgernäher zu präsentieren.

Doch die aktuelle Entwicklung hatte wohl kaum jemand so erwartet. Durch das recht komplexe Wahlverfahren rücken nun gleich zwei bewährte Politiker nach, von denen Cronenberg in besonderer Weise profitiert hat und nun auch weiterhin profitieren wird.

Durch die Personalwechsel in Berlin hat es sich so ergeben, daß nun auch der Stadtverordnete Rainer Spieker in den Landtag nach Düsseldorf nachrücken wird (wir berichteten). So haben Cronenberger auch einen noch besseren Zugang zu einem Politiker, der schon als Stadtverordneter und Bürgermeister fürs „Dorp“ sehr engagiert tätig war.

Spiecker war ein Glücksgriff für Cronenberg. Hat er doch in zahlreichen Situationen (nicht nur in der Flutlage!) schnell und unbürokratisch unterstützt.“ so der kommissarische Vorsitzende und ebenfalls Stadtverordnete Holger Reich.

Damit der Jubel der Cronenberger noch weiteren Grund bekommt, erfahren wir, daß auch Jürgen Hardt nun doch noch über Liste in den Bundestag einzieht. Hardt ist im Ort gut bekannt und mittlerweile auch international ein bekannter und renomierter Politiker. Trotz internationaler Aufgaben hat er in den letzten Jahre (seit 2009) die Bodenhaftung nicht verloren und sich auch in Cronenberg intensiv in lokale Belange eingebracht.

Cronenberg gratuliert Jürgen Hardt und freut sich auf den bereits gemachten Vortragstermin mit Jürgen Hardt zum Stammtisch der CDU Cronenberg.

Jürgen Hardt: „Ich freue mich, die Arbeit in Berlin für die Bürgerinnen und Bürger und die drei Bergischen Großstädte fortsetzen zu können. Wir Abgeordnete aus dem Bergischen Städtedreieck sollten die Anliegen von Remscheid, Solingen und Wuppertal wie bisher parteiübergreifend gemeinsam in Berlin vertreten. So haben wir die besten Chancen, erfolgreich zu sein. Auf Bundesebene will ich gerne an meine politische Arbeit im außen- und sicherheitspolitischen Bereich anknüpfen.

Die letzten Tage waren wegen der sich für mich seit dem 2.10. abzeichnenden notwendigen Korrektur des Wahlergebnisses ziemlich aufregend, vor allem für meine Mitarbeiter, deren Verträge andernfalls Ende des Monats beendet worden wären. Im Berliner Büro ist bereits alles zusammengepackt. Doch wir haben Vorsorge getroffen, schnell wieder zu einhundert Prozent arbeitsfähig zu sein. Mein Team und ich freuen uns darauf, dass es nun ungebremst weiter geht.“

Foto: Wupperfotografie Archivfoto

Ratssitzung vom 07.09.2021

Vor etwas mehr als 30 Jahren beschloß der Rat der Stadt Wuppertal die Erstellung einer Denkmalbereichssatzung. Ziel und Sinn einer solchen Satzung ist es, einen schützenswerten Stadtbereich unter besonderen Schutz und Beobachtung zu stellen. Konkret geht es hier um einen definierten Bereich in der Ortsmitte von Cronenberg. Hier geht es nicht darum, jedes einzelne Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, sondern den besonderen Charakter einer Gegend zu beobachten und ihr Erscheinungsbild zu schützen.

Und Cronenberg hat hier eine Menge zu bieten. Als ehemals selbstständige Stadt wurde Cronenberg im Zuge der Gebietsreform zu einem Stadtteil der neu entstandenen Stadt Wuppertal. Diese Geschichte ist bekannt. Und dennoch hat sich hier ein stückweit eigener Charakter und Lebensstil erhalten. Die baulichen Eigenarten des Ortskerns wurden nun in der neuen Denkmalbereichssatzung endlich festgelegt.

Die Cronenberger werden dies mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen und auf die Einhaltung bei aktuellen und kommenden Bauvorhaben im Ortskern achten.

Nicht ganz unschuldig an der Fertigstellung ist der Beigeordnete Arno Minas, der sich bei seinem Amtsantritt dieses Thema persönlich zu Herzen genommen hat und in der Bezirksvertretung sich von der CDU-Fraktion das Versprechen hat abnehmen lassen, hier mit Nachdruck dran zu arbeiten.

Ratssitzung vom 07.09.2021
Holger Reich bei seiner Rede im Rat der Stadt Wuppertal
(Historische Stadthalle Wuppertal am 07.09.2021)

Das Ergebnis wurde dem Rat der Stadt Wuppertal nun auch endlich zur Entscheidung vorgelegt.

Nachdem diese Vorlage allen vorlag wurde diese von Holger Reich, als Vertreter für den Stadtteil Cronenberg, zur Abstimmung empfohlen.

Der Rat folgte dieser Empfehlung geschlossen.

Rathaus Wuppertal

CDU-Fraktion fordert Überprüfung verwaltungsinterner Arbeitsabläufe im Ressort 104

Dieser Pressemitteilung der CDU Fraktion können und wollen wir uns uneingeschränkt anschließen. Die Haushaltslage Wuppertals ist schon schwierig genug – und uns erwarten noch bedeutende Herausforderungen – doch wenn Gelder zur Abholung bereit liegen, dann wäre es doch unverantwortlich, würde man diese nicht abrufen und dem Wohl Wuppertals zukommen lassen. – Holger Reich, Ratsmitglied und Vorsitzender CDU Cronenberg (komm.) –

PM: Die Ratsfraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke hatten im Mai dieses Jahres im Stadtrat einen gemeinsamen Antrag gestellt, der u.a. die Verwaltung aufforderte, kurzfristig die organisatorischen und personellen Voraussetzungen zu schaffen, um die bereitgestellten Fördermittel von Bund und Land zur Förderung des Radverkehrs beantragen und abrufen zu können. Außerdem wurde die Notwendigkeit gesehen, mittelfristig eine vorausschauende Planung für Radverkehrsmaßnahmen zu schaffen, um im Bedarfsfall eine kurzfristige Beantragung von Fördermitteln zu ermöglichen.

Darauf hat die Verwaltung aus Sicht der CDU-Fraktion in enttäuschender Weise reagiert. Der Geschäftsbereich Stadtgrün, Mobilität, Umwelt und Geodaten sieht sich nicht in der Lage, weitere Fördermittel zu beantragen und verweist auf fehlendes Personal und die hohe Arbeitsauslastung im Ressort.

CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Kineke erklärt daraufhin: „Gerade im Radwegebau geht es viel zu langsam voran, wir müssen daher sämtliche Fördermittel in Anspruch nehmen, um diesen Prozess zu beschleunigen. Sicherlich ist fehlendes Personal in der Verwaltung ein grundsätzliches Thema für die kommenden Haushaltsberatungen 2022/23 und wird vor diesem Hintergrund in unserer Fraktion ausführlich beraten werden.

Wir sind jedoch auch der Auffassung, dass es sicherlich noch Optimierungspotenzial in den verwaltungsinternen Abläufen gibt, und wollen mit unserem gemeinsamen Antrag von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in der kommenden Ratssitzung einen Anstoß geben, diese dahingehend zu überprüfen, inwieweit die Abläufe verschlankt und bereits vorhandene Ressourcen optimaler genutzt werden können. Unsere Kompetenz als digitale Leitkommune in der Bergischen Modellregion im Bereich Digitalisierung der Verwaltung sollten wir nutzen, um die Arbeitsabläufe im Ressort effizienter zu gestalten. Außerdem sehen wir eine Chance auf Synergieeffekte durch die Zusammenarbeit mit dem neuen Lehr- und Forschungsgebiet Radverkehrsplanung an der Bergischen Universität.“

CDU-Fraktionsvorsitzende und Bundestagskandidatin Caroline Lünenschloss ergänzt zum Hintergrund des Antrages:

„Wir wollen einen Anstoß geben für eine Effizienzinitiative, die beispielhaft sein könnte. Auch die Verwaltung sollte die Möglichkeit erhalten, mit zukunftsgerechten und modernen Mitteln Verwaltungshandeln schnell sowie effizient und dabei auch rechtssicher zu gestalten.

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