Vielleicht hat sie es ja so empfunden. Die Rede ist von Ingeborg Alker, die am 22.März ihren 80ten Geburtstag feiern darf. Und die CDU Cronenberg will die Gelegenheit nutzen, einen außergewöhnlichen Lebensweg zu ehren. Eine Frau, die “schon immer” ihre Kraft für die Nächsten eingesetzt hat und viel Lebensenergie für ihre Mitmenschen aufgebbracht hat, ohne zunächst einmal den eigenen Vorteil auszuhandeln.

All diese Eigenschaften sind auch heute noch eine Rarität und mit der Lupe zu suchen. Darum möchten wir “unserer Ingeborg” danken für ihre langjährige Mitgliedschaft in der CDU Cronenberg. Doch nur Mitglied sein, war nicht genug. Sie ließ sich in die Cronenberger Bezirksvertretung wählen und übernahm auch die Rolle der Bezirksbürgermeisterin, die sie mit Leidenschaft und fester Hand auch auszufüllen vermochte.

Weggefährten, wie ein Michael-G. von Wenczowsky erinnern sich noch lebhaft an diese Führungskultur und es huscht ein Lächeln über das Gesicht. Eingeweihte sprechen sie mit speziellem Spitznamen an, der schon von Jugend an gepflegt wurde.

Glückwunsch an Ingeborg Alker
Ingeborg Alker wird 80

Ingeborg Alker ist gradlinig. Unnötig lange Reden sind ihr ein Greuel. Ein Kompliment, welches von Herzen kommt, kann sie aber gerne annehmen. Gerne begleitet sie auch heute noch die Politik in ihrem Cronenberg, genießt dabei aber gerne die Rolle der Zuschauerin. Wer sie um Rat fragt, der bekommt auch heute noch eine glasklare Antwort, die ein Spiegel eines wachen Geistes ist.

Die CDU Cronenberg schaut mit Stolz und Dankbarkeit zurück auf viele Jahre des Engagements und wünscht von ganzem Herzen Gesundheit und noch viele schöne Jahre im Kreis ihrer Lieben.

Ingeborg Alker wurde 80 Jahre alt – aber kein bißchen “leiser” 😉 DANKE.
Gratulation in Zeiten von Corona ist nicht leicht, doch wir haben es geschafft und unseren Spaß. Danke an Ingeborg für alles.

“Unter einem Jubiläum (lateinisch annus jubilaeus „Jubeljahr“; Plural: Jubiläen) versteht man eine Erinnerungsfeier bei der Wiederkehr eines besonderen Datums. Es leitet sich ursprünglich aus dem alttestamentlichen „Jubeljahr“ (auf Hebräisch „Yovel“) her.” soweit Wikipedia.

Und zu jubeln haben wir tatsächlich mehr als genug. Immerhin hat unser Mitglied Michael-Georg von Wenczowsky seit einem halben Jahrhundert die Politik für uns Cronenberger nicht unwesentlich mitgestaltet. In 50 Jahren kann so unendlich viel geschehen. Schauen wir uns doch einige Stationen eines bewegten Lebens einmal an. Genau genommen sind es ja schon 51 Jahre, was unserer Freude aber keinen Abbruch macht.

1959 begann also ein hoffnungsvolelr, junger Mann seine Lehre als Schornsteinfeger, die er dann auch 1962 mit der Gesellenprüfung abschließen konnte. Lehrjahre sind keine Herrenjahre, doch mit Fleiß und Beharrlichkeit schaffte man es 1967 die Meisterprüfung abzulegen. Eine wichtige Grundlage für die spätere Tätigkeit als Bezirksschornsteinfeger war gelegt. Mit Brand und Feuer war und ist sein Leben schon immer eng verbunden gewesen. Die logische Verknüpfung mit der örtlichen Feuerwehr war hier somit schon recht früh entstanden. Auch hier war Michael-G. von Wenczowsky ausgesprochen eifrig, was eine Vielzahl an Ehrungen überaus deutlichen machen. Nicht zuletzt das Feuerwehrehrenkreuz in Silber (1979) und Gold (1983) und noch viele andere Auszeichnungen geben beredtes Zeugnis über einen Mann, dessen Herz für seine Mitmenschen brennt.

Zurecht wurde ihm darum auch das Bundesverdienstkreuz am Bande 1989 verliehen. Die große Politik hat einen engagierten Feuerwehrmann und Lokalpolitiker geehrt.

Das Bundesverdienstkreuz am Bande

Wollen wir doch auch noch einen Blick auf das politische Wirken werfen. Man könnte ja sicherlich Bücher schreiben, doch ein paar Eckpunkte sollen doch an dieser Stelle angeführt werden. Nur einfach Mitglied sein, war nie genug und so zog er 1974 bereits in die Bezirksvertretung Cronenberg ein, wo er bis heute, bis auf eine kurze Unterbrechung, bis heute aktiv mitarbeitete. Fünf Jahre später dann kam auch gleich der Einzug in den Rat der Stadt Wuppertal. Von 1979 bis 1999 wurde die Geschicke unserer Heimatstadt durch von Wenczowsky mitgestaltet.

Doch nicht alleine durch seine Mandate, sondern auch die aktive Parteiarbeit an der Basis bestimmten von jeher sein Handeln. Und so kam die Vorstandsarbeit “em Dorp” auch nicht zu kurz. Der Name von Wenczowsky kam tatsächlich in jeden Haushalt. Politisch oder dienstlich war der robuste Mann mit dem Oberlippenbart bekann, wie der viel zitierte “bunte Hund”.

Das halbe Jahrhundert war aber nur ein kleiner Teil eines immer noch aktiven Weges in der Lokalpolitik. Auch heute noch sitzt Michael-G. von Wenczowksy im Vorstand der CDU Cronenberg als Stellvertretender Vorsitzender und diskutiert hier leidenschaftlich mit. In zähem Ringen um die beste Lösung kann man mit ihm trefflich streiten und am Ende zählt nur eines: Es geht um unser aller Cronenberg und seine CDU, die sich einmischt. Wir Cronenberger wollen unser Leben selbst gestalten und weiterhin dem Beispiel eines einsatzfreudigen und leidenschaftlichen “Parteisoldaten” folgen.

Mit ganzem Herzen und Gottvertrauen sollen die nächsten Jahre auch weiterhin gesund und zuversichtlich werden. Die CDU Cronenberg darf sich glücklich schätzen für Männer und Frauen, die ihre Freizeit zum Wohle der Ortes einsetzen und das Feld nicht Opportunisten und destruktiven Kräften überlassen. Politik ist ein schwieriges Geschäft, doch offensichtlich macht es auch eine Menge Freude, wie man aus den letzten 50 Jahren eines Michael.-G. von Wenczowsky ablesen kann.

Gott sei gedankt für solche Menschen.