Jürgen Hardt in den Bundestag

Cronenberger haben Grund zur Freude

Die Bundestagswahlen waren diesmal ein spannendes Rennen und haben für ein kompliziertes Ergebnis gesorgt. Die Cronenberger CDU nahm dies Ergebnis sportlich auf und als Herausforderung, sich für die Zukunft noch besser und damit bürgernäher zu präsentieren.

Doch die aktuelle Entwicklung hatte wohl kaum jemand so erwartet. Durch das recht komplexe Wahlverfahren rücken nun gleich zwei bewährte Politiker nach, von denen Cronenberg in besonderer Weise profitiert hat und nun auch weiterhin profitieren wird.

Durch die Personalwechsel in Berlin hat es sich so ergeben, daß nun auch der Stadtverordnete Rainer Spieker in den Landtag nach Düsseldorf nachrücken wird (wir berichteten). So haben Cronenberger auch einen noch besseren Zugang zu einem Politiker, der schon als Stadtverordneter und Bürgermeister fürs „Dorp“ sehr engagiert tätig war.

Spiecker war ein Glücksgriff für Cronenberg. Hat er doch in zahlreichen Situationen (nicht nur in der Flutlage!) schnell und unbürokratisch unterstützt.“ so der kommissarische Vorsitzende und ebenfalls Stadtverordnete Holger Reich.

Damit der Jubel der Cronenberger noch weiteren Grund bekommt, erfahren wir, daß auch Jürgen Hardt nun doch noch über Liste in den Bundestag einzieht. Hardt ist im Ort gut bekannt und mittlerweile auch international ein bekannter und renomierter Politiker. Trotz internationaler Aufgaben hat er in den letzten Jahre (seit 2009) die Bodenhaftung nicht verloren und sich auch in Cronenberg intensiv in lokale Belange eingebracht.

Cronenberg gratuliert Jürgen Hardt und freut sich auf den bereits gemachten Vortragstermin mit Jürgen Hardt zum Stammtisch der CDU Cronenberg.

Jürgen Hardt: „Ich freue mich, die Arbeit in Berlin für die Bürgerinnen und Bürger und die drei Bergischen Großstädte fortsetzen zu können. Wir Abgeordnete aus dem Bergischen Städtedreieck sollten die Anliegen von Remscheid, Solingen und Wuppertal wie bisher parteiübergreifend gemeinsam in Berlin vertreten. So haben wir die besten Chancen, erfolgreich zu sein. Auf Bundesebene will ich gerne an meine politische Arbeit im außen- und sicherheitspolitischen Bereich anknüpfen.

Die letzten Tage waren wegen der sich für mich seit dem 2.10. abzeichnenden notwendigen Korrektur des Wahlergebnisses ziemlich aufregend, vor allem für meine Mitarbeiter, deren Verträge andernfalls Ende des Monats beendet worden wären. Im Berliner Büro ist bereits alles zusammengepackt. Doch wir haben Vorsorge getroffen, schnell wieder zu einhundert Prozent arbeitsfähig zu sein. Mein Team und ich freuen uns darauf, dass es nun ungebremst weiter geht.“

Foto: Wupperfotografie Archivfoto

Rainer Spieker

Grund zur Freude hat Cronenberg ganz gewiß, denn der Stadtverordnete Rainer Spiecker (der für den Wahlkreis Cronenberg-Nord antrat und direkt gewählt wurde) konnte nicht nur die Wahl zum Bürgermeister für Wuppertal gewinnen.

Wir gratulieren ihm jetzt auch zum Einzug in den Landtag NRW. Durch Personalverschiebungen im Bund – und dadurch auch im Land – konnte Rainer Spiecker nachrücken und so Cronenberg (und Wuppertal) auch im Landtag vertreten. Wir freuen uns für ihn und mit ihm. Bis zum Ende der Legislaturperiode und den anstehenden Landtagswahlen im nächsten Jahr ist es nicht mehr weit.

Doch wie wir aus zuverlässiger Quelle wissen, strebt Spiecker auch im kommenden Jahr den Einzug in den Landtag an. Wir wünschen ihm von Herzen alles Gute und Erfolg auf der ganzen Linie.

Cronenberg City

Ein Kommentar von Holger Reich

Noch laufen in Berlin die Koalitionsgespräche, doch fest steht auch, daß diese Wahl für die CDU überaus ungut gelaufen ist. Hat die Bundespolitik doch sogar durchgeschlagen bis auf die Ebene der Stadtbezirke. Da hilft auch kein Beschönigen. Auch die Cronenberger haben in dem ganzen Gemenge ein deutliches, leider auch ungünstiges Votum, für uns vor Ort abgegeben.

Der bekannte und bewährte Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt wurde diesmal nicht wieder gewählt. Nach 3 überaus erfolgreichen Wahlperioden zog ein Mitbewerber knapp an Hardt vorbei. Der Außenpolitische Sprecher der CDU Fraktion, der sich bislang vorbildlich für seine Wuppertaler Heimat eingesetzt hatte, hat den Einzug in den Bundestag verpaßt. Doch so funktioniert Demokratie. Und dieses Wahlergebnis ist ein Beleg dafür, daß diese Demokratie durchaus noch Biß hat. Mit den Folgen werden wir alle leben müssen.

Auch die Kommunalpolitik muß sich darauf einstellen. Der Wahlkampf ist nicht vorbei. Nun gilt es, den Bürgern noch deutlicher zu beweisen, wer nur Schlagzeilen in den Medien sucht und wer sich wirklich für sie einsetzt. Und die Cronenberger CDU nimmt diese Aufgabe ernst.

Annahme der Herausforderung

Schockstarre ist keine Option. Handeln ist angesagt. Auch wenn alle Mitarbeiter “nur” ehrenamtlich tätig sind, so können diese als Team durchaus wirksam sein. Nicht jede Aktion ist geeignet, dies über große Presseerklärungen in die Welt zu posaunen. Bürgernähe geschieht oft auf “leisen Sohlen”, wenn es um durchaus privatere Dinge und Themen geht. Doch auch die dicken Bretter wollen gebohrt werden. Und dazu stehen wir.

Für manch ein Thema braucht es leider einen sehr langen Atem. Denken wir doch aktuell an die nun endlich vorliegende Denkmalbereichssatzung. Wurde diese doch tatsächlich bereits vor über 30 Jahren beauftragt. Immer wieder mußte diese, vor allem durch die CDU, in Erinnerung gebracht werden und oft deutlich angemahnt werden. Schlußendlich wurde diese dann in diesem Jahr abgeschlossen und vorgelegt. Damit kann man nun arbeiten. Im nächsten Schritt werden wir uns intensiv um die Ortskernplanung kümmern und den öffentlichen Prozeß begleiten. Die aktuell laufende Bürgerbefragung ist ein erster Schritt dazu.

Auch wenn die Cronenberger CDU´ler am 04. November 2021 turnusmäßig den eigenen Vorstand wählen müssen, so bringt dies doch auch frischen Wind in die Arbeit. Die bereits vorliegenden Bewerber lassen dies hoffen. Erstmalig stehen hier auch etliche junge Leute zur Wahl, was die alten Vorstandsmitglieder zuversichtlich macht. So ganz entgegen dem Bundestrend hatte die CDU Cronenberg doch Zulauf – mehrheitlich durch recht junge Leute zwischen Anfang 20 und Mitte 30. Denn so soll es sein. Jung und alt sitzen in einem Boot, wohnen in einem Ort und nur gemeinsam können die anstehenden Themen bewältigt werden. In einem späteren Beitrag werden wir hierzu mehr sagen können und auch die Kandidaten vorstellen.

Spieker rückt in den Landtag nach

Eine andere Veränderung ist ebenfalls aktuell geworden. Der Cronenberger Stadtverordnete und Bürgermeister für Wuppertal Rainer Spieker zieht in den Landtag ein. Grund dafür sind die Auswirkungen der Bundestagswahl, die doch auch gleich Auswirkungen auf das Personenkarussell in Düsseldorf hat. Aufgrund des Prinzips des Nachrückens, kommt Spiecker für die letzten rund 150 Tage in den Landtag. Für uns Cronenberger durchaus eine Chance. Denn sein Mandat als Stadtverordneter will Spieker für die letzten Monate gerne behalten.

Da im nächsten Jahr auch Landtagswahlen stattfinden, ist dies auch eine gute Startposition für Rainer Spieker. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun. Hier hatte Spiecker sich durchaus schon als hilfreicher und einflußnehmender Lokalpolitiker erwiesen. Nicht nur bei der Flutkatastrophe im Juli 2021, sondern auch an etlichen anderen Stellen war er für Cronenberg wirksam. Hier hatte sich so manchesmal sein Teamplay mit Holger Reich, dem anderen Ratsmitglied für Cronenberg, erwiesen.

Mit etwas Glück könnte ein ähnliches Schicksal auch Jürgen Hardt “ereilen”. Mit seinem Listenplatz 22 steht er kurz davor. Die Bundestagsbesetzung reichte immerhin bis zum Platz 21, was die Möglichkeit des Nachrückens durchaus möglich macht. Doch warten wir es einfach ab. Für Cronenberg und den Wahlkreis 103 wäre dies auf jeden Fall ein Segen.

Ratssitzung vom 07.09.2021

Vor etwas mehr als 30 Jahren beschloß der Rat der Stadt Wuppertal die Erstellung einer Denkmalbereichssatzung. Ziel und Sinn einer solchen Satzung ist es, einen schützenswerten Stadtbereich unter besonderen Schutz und Beobachtung zu stellen. Konkret geht es hier um einen definierten Bereich in der Ortsmitte von Cronenberg. Hier geht es nicht darum, jedes einzelne Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, sondern den besonderen Charakter einer Gegend zu beobachten und ihr Erscheinungsbild zu schützen.

Und Cronenberg hat hier eine Menge zu bieten. Als ehemals selbstständige Stadt wurde Cronenberg im Zuge der Gebietsreform zu einem Stadtteil der neu entstandenen Stadt Wuppertal. Diese Geschichte ist bekannt. Und dennoch hat sich hier ein stückweit eigener Charakter und Lebensstil erhalten. Die baulichen Eigenarten des Ortskerns wurden nun in der neuen Denkmalbereichssatzung endlich festgelegt.

Die Cronenberger werden dies mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen und auf die Einhaltung bei aktuellen und kommenden Bauvorhaben im Ortskern achten.

Nicht ganz unschuldig an der Fertigstellung ist der Beigeordnete Arno Minas, der sich bei seinem Amtsantritt dieses Thema persönlich zu Herzen genommen hat und in der Bezirksvertretung sich von der CDU-Fraktion das Versprechen hat abnehmen lassen, hier mit Nachdruck dran zu arbeiten.

Ratssitzung vom 07.09.2021
Holger Reich bei seiner Rede im Rat der Stadt Wuppertal
(Historische Stadthalle Wuppertal am 07.09.2021)

Das Ergebnis wurde dem Rat der Stadt Wuppertal nun auch endlich zur Entscheidung vorgelegt.

Nachdem diese Vorlage allen vorlag wurde diese von Holger Reich, als Vertreter für den Stadtteil Cronenberg, zur Abstimmung empfohlen.

Der Rat folgte dieser Empfehlung geschlossen.

Rathaus Wuppertal

CDU-Fraktion fordert Überprüfung verwaltungsinterner Arbeitsabläufe im Ressort 104

Dieser Pressemitteilung der CDU Fraktion können und wollen wir uns uneingeschränkt anschließen. Die Haushaltslage Wuppertals ist schon schwierig genug – und uns erwarten noch bedeutende Herausforderungen – doch wenn Gelder zur Abholung bereit liegen, dann wäre es doch unverantwortlich, würde man diese nicht abrufen und dem Wohl Wuppertals zukommen lassen. – Holger Reich, Ratsmitglied und Vorsitzender CDU Cronenberg (komm.) –

PM: Die Ratsfraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke hatten im Mai dieses Jahres im Stadtrat einen gemeinsamen Antrag gestellt, der u.a. die Verwaltung aufforderte, kurzfristig die organisatorischen und personellen Voraussetzungen zu schaffen, um die bereitgestellten Fördermittel von Bund und Land zur Förderung des Radverkehrs beantragen und abrufen zu können. Außerdem wurde die Notwendigkeit gesehen, mittelfristig eine vorausschauende Planung für Radverkehrsmaßnahmen zu schaffen, um im Bedarfsfall eine kurzfristige Beantragung von Fördermitteln zu ermöglichen.

Darauf hat die Verwaltung aus Sicht der CDU-Fraktion in enttäuschender Weise reagiert. Der Geschäftsbereich Stadtgrün, Mobilität, Umwelt und Geodaten sieht sich nicht in der Lage, weitere Fördermittel zu beantragen und verweist auf fehlendes Personal und die hohe Arbeitsauslastung im Ressort.

CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Kineke erklärt daraufhin: „Gerade im Radwegebau geht es viel zu langsam voran, wir müssen daher sämtliche Fördermittel in Anspruch nehmen, um diesen Prozess zu beschleunigen. Sicherlich ist fehlendes Personal in der Verwaltung ein grundsätzliches Thema für die kommenden Haushaltsberatungen 2022/23 und wird vor diesem Hintergrund in unserer Fraktion ausführlich beraten werden.

Wir sind jedoch auch der Auffassung, dass es sicherlich noch Optimierungspotenzial in den verwaltungsinternen Abläufen gibt, und wollen mit unserem gemeinsamen Antrag von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in der kommenden Ratssitzung einen Anstoß geben, diese dahingehend zu überprüfen, inwieweit die Abläufe verschlankt und bereits vorhandene Ressourcen optimaler genutzt werden können. Unsere Kompetenz als digitale Leitkommune in der Bergischen Modellregion im Bereich Digitalisierung der Verwaltung sollten wir nutzen, um die Arbeitsabläufe im Ressort effizienter zu gestalten. Außerdem sehen wir eine Chance auf Synergieeffekte durch die Zusammenarbeit mit dem neuen Lehr- und Forschungsgebiet Radverkehrsplanung an der Bergischen Universität.“

CDU-Fraktionsvorsitzende und Bundestagskandidatin Caroline Lünenschloss ergänzt zum Hintergrund des Antrages:

„Wir wollen einen Anstoß geben für eine Effizienzinitiative, die beispielhaft sein könnte. Auch die Verwaltung sollte die Möglichkeit erhalten, mit zukunftsgerechten und modernen Mitteln Verwaltungshandeln schnell sowie effizient und dabei auch rechtssicher zu gestalten.

Große Erleichterung macht sich breit und wird von Vorfreude begleitet. Seit März 2020 fanden die beliebten Stammtischtreffen der CDU Cronenberg leider nicht mehr statt und man behalf sich mit einigen digitalen Stammtischtreffen.

Doch dürfen wir auf ein stückweit Normalität hoffen, da die Zahl der Geimpften deutlich zugenommen hat und so eine Präsenzveranstaltung – unter strenger Beachtung aller Vorschriften – dann doch wieder stattfinden kann.

Und so laden wir wieder ein. Am Donnerstag, den 30.Septenber 2021 treffen sich wieder Jung und Alt im

Hotel zur Post

Hauptstrasse 47
42349 Wuppertal
um 18:30 Uhr

Wir halten uns an die 3 G-Regel: Wer Geimpft ist, Genesen oder Getestet (Test nicht älter als 24 Stunden alt)

Um Voranmeldung wird gebeten unter info@holgerreich.eu

Wie immer gibt es Neues aus der Lokalpolitik, Klönschnack und für das leibliche Wohl sorgt das Team des Hotels zur Post gerne und eifrig.

Wir freuen uns auf rege Teilnahme

die

CDU Cronenberg

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