Frieden in Nahost

20. Mai 2021

Mit großer Trauer verfolgen wir die aktuelle Entwicklung in der Nahostregion. Es ist immer ein Drama, wenn sich Menschen mit Waffen bis aufs Blut bekämpfen – leidtragend ist doch immer die Zivilbevölkerung. Doch mindestens genauso verwerflich sind die antisemitischen Äußerungen in unserem eigenen Land.

Stolz auf unsere Freiheit

Die nun schon seit 1945 andauernde Zeit des Friedens darf uns nicht träge machen, wenn in unserem Land sich Menschen teils massiv, teils subtil antisemitisch äußern und so zu Haß und Gewalt aufrufen wollen. Unseren Frieden im Land bewahren und ihn besonders für Israel und seine Nachbarn einzufordern ist unsere heilige Aufgabe. Nicht umsonst ist die israelitische Stadt Beersheba (Be’er Scheva) seit 1977 als Partnerstadt der Stadt Wuppertal offiziell verbunden.

Während erste Erwähnungen im Gebiet des heutigen Wuppertals im 11.ten Jahrhundert verzeichnet sind, lesen wir von Beerscheba schon in der Bibel – im Alten Testament. Mit Stolz und Freundschaft schauen wir nach Israel und sagen JA zum Friedensprozeß, JA zu einem Schweigen der Waffen und JA zu einer friedlichen Kooexistenz der Menschen im Nahen Osten.

Nie wieder Krieg

Noch leben Menschen, die die Wirren und Not des Zweiten Weltkrieges persönlich erlebt haben. Noch können wir diese fragen, wie sie diese Zeit erlebt und überlebt haben. Leider gibt es aber auch viele Millionen Menschen, die uns diese Erfahrung nicht mehr berichten können.

Dies dürfen wir niemals vergessen: Nie wieder Krieg ist alternativlos und verdient unser leidenschaftliches Engagement.

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